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Aktuelle News und Mitteilungen

Rumpftruppe spielt Rumpelfußball (03.12.18)

SG Zapalia - Jägerhof II 4:11 (1:6)

Der einzige Lichtblick: Udo netzt zum Dreier ein … und das ist am Ende der Grund, warum dieser Spielbericht nicht in den Nebeln der entkorkten Bitburger-Flaschen verschütt gegangen ist. Wäre unfair, das den Geschichtsbüchern vorzuenthalten. Ansonsten kicken die Zapalistas mit Bonn-07-Verstärkung erst mal auf allen Positionen weitgehend ideenlos und überwiegend lauffaul rum, im besten Fall unglücklich agierend. Wundern sich über die flotten Aktionen der Jäger. Sie liegen 0:4 hinten, nach dem ersten Lebenszeichen (Strahl von Jochen) bekommen sie noch zwei Nüsse zum 1:6 vor der Pause. Die zweite Hälfte ist immerhin besser, es geht - abgesehen von der 5-minütigen Nachspielzeit, in der die Jäger noch zwei Mal nachlegen, sogar fast unentschieden aus. Schwamm drüber … wäre da nicht Udos persönliches Ausrufezeichen. Und fürs Protokoll: die vorbildliche Zweikampfbilanz von Luca, der als einziger bis zum Schluss in jedes Duell voll rein geht - und oft genug punktet.

Aufstellung / Tore: Nof - Shimit, Luca, Udo (3), Olli, David, Jochen (1), Lennart, Rainer.


Zapalia - Polizei Bonn 80 3:9 (2:3) (25.11.18)

Eigentlich war die Verabredung, bis zehn zu spielen, aber bei 3:9 hatten dann doch alle keine Lust mehr und strebten zum Saisonausklangsbier.

Aufstellung (Tore): Nof - Olav, Jörg, Udo, Luca, Simon (1), Jochen (1), Lennart (1).


Die Wilde Dreizehn (mit Luka, aber ohne Knopf dran) (12.11.18)

Zapalia - Aktion Mensch 7:13 (2:6)

Der Abend mit dem Rugby-Ergebnis ist schnell erzählt. Zunächst gelingt noch der Start mit der Zapalia-Führung; Lennart schließt einen schnellen Konter über rechts mit einem strammen Schuss an den Innenpfosten ab. Danach pennt die Defensivformation zweimal und es steht 1:2, Nof verhindert Schlimmeres. Noch kann die Zapalia parieren, gleicht nach klugem Pass von Jochen auf Thomas erneut aus. Die Zapalia hat sogar Chancen, wieder in Führung zu gehen, lässt diese aber ungenutzt. Auf der anderen Seite schafft sie es gleich viermal in kurzer Abfolge, im Aufbau horrende Fehler zu machen, die Aktion Mensch jeweils humorlos in Zählbares eintauscht. Aus dem 2:2 wird noch vor der Pause ein 2:6 (und damit ein Tor zu viel für die Paradedisziplin im Aufholen von drei Toren).

In der zweiten Hälfte geht es hin und her und die genaue Torfolge verliert sich im Novembergrau des Herbstabends. Aktion Mensch legt zunächst zweimal nach und klärt damit die realistischen Aussichten. Die Zapalia braucht für einen Zähler im Schnitt drei bis vier gute Chancen, die Gäste von Aktion Mensch sind schneller und effektiver im Konterspiel, brauchen im Schnitt nur ein bis zwei zu Ende gespielte Angriffe für ein Tor. Zwar kann die Zapalia doch noch einige Mal verkürzen, aber der Abstand bleibt unter diesen Vorzeichen uneinholbar. Immerhin treffen die Zapalistas noch einige Male Aluminium und fordern auch den Keeper regelmäßig, aber in Summe müssen sie sich den schneller und zielorientierter agierenden Gästen klar geschlagen geben.

Aufstellung (Tore): Nof - Olav, Shimit, Udo, Luca, Thomas (1), Jochen (4), Lennart (1), Rainer (1)


Der Wille der Schlussviertelstunde wird langsam zum Markenzeichen (05.11.18)

Ennert Küdinghoven - SG Zapalia 4:4 (2:0)

Und die unglaubliche Serie hält; wieder einem Spitzenteam ein 4:4 abgetrotzt und wieder in den letzten 15 Minuten drei Tore aufgeholt. So langsam kann man das 4:4 kommenden Gegnern als Vergleichsangebot vor dem Spiel unterbreiten.

Die erste Hälfte hatte drei Phasen: in der ersten konterte die Zapalia beherzt und zielstrebig, schloss zuweilen etwas überhastet ab und verpasste die Führung. Dann waren 15 Minuten lang die Gastgeber am Drücker. Mit der ersten Chance trafen sie per Flachschuss aus 15 - 20 Metern und spielten die Zapalia streckenweise schwindelig, schossen aus allen Rohren und zeigten, warum sie um die Tabellenspitze mitspielen. Das Aluminium half zweimal Schlimmeres zu verhindern, aber ein flotter Gegenangriff brachte immerhin das 2:0. Die letzten fünf Minuten war die Zapalia endlich wieder präsenter, kombinierte geduldiger, aber den Kombinationen fehlte zuweilen nur weniger als ein halber Meter zum Erfolg.

Nach der Pause zeigten die Zapalistas dann aber sofort breite Schultern. Der erste Strafstoß blieb ihnen noch versagt (Lennart bekommt in der Box einen schmerzhaften Stollenabdruck auf den Spann und muss draußen erst mal wieder laufen lernen), dann wird Thomas links freigespielt und bei seinem Vorstoß aufs Tor rüde niedergerempelt. Der Pfiff kommt zwar zu früh (der Abschluss von Thomas schlägt im langen Eck ein), aber Jochen behält dennoch die Nerven und bestätigt den Anschlusstreffer von der Strafstoßmarke. Und sofort legen die Zapalistas nach ... und liefern hinten Böcke ab. Einen Fehlpass im Aufbau bestraft Ennert mit dem 3:1 und zwei Minuten später landet ein eigentlich schon fast geklärter Ball in Billard-Manier zum 4:1 im Eck des Zapalia-Tors. 4:1 - das Zeichen zum Weckruf! Die Zapalia legt den nächsten Gang ein, presst und spielt vor der Box Udo frei, der überlegt Maß nimmt und flach ins rechte Eck zirkelt. Jetzt zeigt Ennert Nerven und rettet sich phasenweise nur noch ins Spiel hinten rum, um die Uhr runter zu spielen. Aber die Zapalia setzt nach, das Spiel geht hin und her. Lennart wird links freigespielt und trifft präzise ins lange Eck. Und mit dem Ende der regulären Spielzeit ist er nach einem Steilpass eine halbe Sekunde vor dem Keeper am Ball und spitzelt den Ball in die Maschen. Die zwei Minuten Nachspielzeit bringen hüben wie drüben noch mal richtig Feuer vor die Tore. Einen Ballgewinn vor dem Ennert-Strafraum nutzt Lennart fast zum Siegtreffer, was die Krönung seiner Trotzreaktion auf das Foul gewesen wäre, aber die letzte Chance hat Ennert und Nof wirft noch einmal alles rein - der letzte Wille gewinnt, der Punkt wird festgehalten.

Kaum zu glauben, aber zum dritten Mal in Folge geht es 4:4 aus, und wieder wird ein Dreitorevorsprung des Gegners in den Schlussminuten egalisiert. Erneut ein gefühlter Sieg. Jedenfalls macht es zunehmend Spaß, sich die letzte Viertelstunde anzuschauen - zumindest aus Zapalia-Sicht.

Aufstellung: Nof - Udo, Shimit, Olav, Luca, Jochen, Thomas, Lennart.

Tore: 1:0 Ennert, 2:0 Ennert // 2:1 Jochen (Strafstoß), 3:1 Ennert, 4:1 Ennert, 4:2 Udo, 4:3 Lennart, 4:4 Lennart.


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